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Cheech & Chong: Jetzt raucht überhaupt nichts mehr

Original

Still smoking (USA 1978)

Laufzeit

87 Minuten (PAL)

Studio

Paramount

Regie

Thomas Chong

Darsteller

Cheech Marin, Thomas Chong, Hansman In’t Veld, Carol van Herwijnen, u.v.a.

Bildformat

1.78:1 Widescreen (16:9)

Ton

DD-Mono Deutsch, Englisch, It, Spa

Untertitel

Deutsch,Englisch,NL,TR, u.v.a.

Extras

Trailer

Preis

ca. 25 Euro (Ladenpreis)

Bewertung

 4 /3-/ 5  (Bild/Ton(DD/DTS)/Extras)

       “Ich hätte gern die Borkenkäfersuppe!”

Eine Inhaltsangabe dieser Kiffer-Komödie ist unmöglich, da nach etwa einer halben Stunde der eingeschlagen Pfad einer Geschichte verlassen wird und im wahrsten Sinne des Wortes eine Nummernrevue über den Bildschirm rollt. Der Aufhänger ist das Eintreffen der beiden Komiker Cheech und Chong beim Amsterdamer Filmfestival, wo Cheech zunächst mit Stargast Burt Reynolds verwechselt wird. Fröhlich lassen sich Cheech und Chong in dessen Luxus-Sweet einquartieren, wo sie alles Gras wegrauchen, was die Stadt zu bieten hat und sich auch sonst jede Köstlichkeit gönnen. Schließlich ist es umsonst. Irgendwann überlegen die beiden dann, welche Sketche sie noch so für ihre Bühnenshow einstudieren könnten, mit der sie dem Veranstalter unter die Arme greifen wollen. Der ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil Burt Reynolds endgültig abgesagt hat. Fortan präsentiert der Film eine bunte Zusammenschau derber Gags. Ob die beiden Komiker nun einer virtuellen Live-Sex-Show beiwohnen, hinter dem Zimmermädchen her sind oder zwei Hunde darstellen, keine Zote ist ihnen zu blöd, als dass sie nicht erzählt werden dürfte. So entwickelt sich ein Klamaukkomödie, die Freunde dümmlich-plumpen Humors große Freude bereiten dürfte. Als filmisches Werk ist »Cheech & Chong – Jetzt raucht überhaupt nichts mehr« hingegen gänzlich uninteressant.

Im anamorphen Format von 1:1,78 legt Paramount den Film auf. Der extrem verrauschte Anfang, vor allem des Studio-Logos, ließ schlimmes vermuten, aber zum Glück bessert sich die optische Wiedergabe noch. Dennoch bleibt die Bildqualität auch für einen Film dieses Alters unterdurchschnittlich, da vor allem helle Außenaufnahmen und Bildhintergründe deutliche Rauschmuster aufweisen. Ansonsten ist die Vorlage weitgehend in Ordnung, so dass sich ein noch erträgliches Bild ergibt.

Die deutsche Synchronisation erweist sich wieder einmal als Musterbeispiel für unangenehme Verfälschung. So wird in einer Hasch-Café-Szene aus einem »Bogart-Special mit allem« auf der deutschen Tonspur einfach »ein Wurzelsud ohne lebenden Borkenkäfer«. Warum wissen wahrscheinlich nur die Synchronfassungsdrehbuchschreiber selbst. Darüber hinaus ist der deutsche Mono-Ton dumpfer als die englische Fassung, welche deutlich klarer und verständlicher aus den Lautsprechern tönt. Im Ergebnis lässt sich die englische Fassung durchaus hören, während man die deutsche besser meidet.

Als Extra gibt es nur einen mageren Kino Trailer in schwacher Bildqualität.

Fazit:

Sehr mager ausgestattet und mit nicht gerade überragender Bild- und Tonqualität gesegnet dürften selbst Freunde der beiden Derb-Komiker ihre Schwierigkeiten haben, bei dieser DVD zuzugreifen.

15.05.2002 Stefan Dabrock.

 

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