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C.S.I.-Season I

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä-Ü

C.S.I.-Crime Scene Investigation 1.-12. Folge

Original

C.S.I.-Crime Scene Investigation (USA, 2000)

Laufzeit

jeweils 45 Minuten (PAL)

Studio

Universum

Regie

Lou Antonio, Danny Cannon u.v.a.

Darsteller

William Peterson, Marg Helgenberger, Gary Dourdan, George Eads, Jorja Fox u.v.a.

Bildformat

1.33:1 Vollbild

Ton

DD2.0 Deutsch, Englisch

Untertitel

Deutsch

Extras

Interviews, Behind the Scenes u.m.

Preis

Boxset ca. 40 Euro

Bewertung

 2+ / 2 / 4- (Bild/Ton/Extras)

                                     “Quincys Erben!”

Mit seinen messerscharfen Analysen war er der makabere wie unfehlbare Gegner der Verbrecher: Gerichtspathologe “Quincy” (Jack Klugman) verwandelte jeden noch so gut getarnten Unfall per Autopsy in einen Mordprozess. Auf ähnlichen Spuren wandelt auch das Team von Gil Grissom (William Peterson, der schon in Michael Manns “Roter Drache” als penibler Ermittler brillierte). Die “Crime Scene Investigation”-Einheit (kurz C.S.I.)von Las Vegas besteht aus Wissenschaftlern, die sich den Tatort genauer ansehen als die Polizei. Neben den Leichen “spricht” auch der Tatort selbst zu den Ermittlern. Selbst kleinste Spuren wie Hautpartikel oder Schmutz bringen die eifrigen Forscher auf die richtige Fährte. Dabei überschlagen sich auch mal die wildesten Theorien und verpuffen entweder ins Nichts oder etwas viel Schlimmeres. Die wunderbare Ensemble-Besetzung um William Petersen kann hier richtig glänzen. Dies liegt vor allem an der Struktur der Serienfolgen. Manchmal werden pro Folge zwei bis drei Fälle gleichzeitig verfolgt. Dies führt aber dank einer gelungener Montage nicht zu Verwirrungen. Besonders spannend sind dabei die als fiktive Rückblenden gestalteten Theorien, die sich sowohl auf den Vorgang des Verbrechens als auch die pathologische Analyse beziehen. Hier scheut sich “C.S.I.” auch nicht davor eklige Details in Großaufnahme zu zeigen. Schließlich handelt es sich hierbei ja um Wissenschaft. An der Seite Grissoms kämpfen dabei Catherine Willows (Marg Helgenberger), eine ehemalige Stripperin, die die Branche gewechselt hat (Ja,ja Herr Bruckheimer); Warrick Brown (ein cooler Gary Dourdan), der ein echtes Spielproblem in der größten Zockermetropole der Welt hat; Nick Stokes (George Eads) ist irgendwie der seicht schleimige Sunnyboy der Truppe und bei Sara Sidle (Jorja Fox) ist nicht nur der Name fies. Die ehrgeizige C.S.I. Dame wurde von Grissom als Neuzugang für den Dienst in Las Vegas angeworben. Der Chef selbst ist eher verschlossen und lässt seine Emotionen, sofern er überhaupt welche besitzt, außen vor. “Beweise können nicht lügen”, ist seine oberste Weisheit. Zudem ist Grissom auch noch ein Topexperte in Sachen Insekten und fanatischer Hobby-Entomologe. Zusätzlich arbeiten den CSI-Leuten Dr. Al Robbins (Robert David Hall) als Pathologe - sozusagen der richtige Quincy der Truppe -, der ehemalige CSI-Chef Captain Jim Brass (Paul Guilfoyle) im Dienst der Polizei und einige immer wieder auftauchende “Laboräffchen”, die eigentlich die wichtigsten Analysen zur Lösung der Fälle liefern. Neben der klassischen Whodunnit-Frage gibt’s auch noch das erstaunliche Howdunnit-Element. Immer wieder faszinierend dröseln die Spezialisten neue Geheimnisse auf. Wirklich gut kommt dabei die Dynamik zwischen den Figuren ‘rüber. Wie im richtigen Arbeitsleben erfahren die Kollegen und der Zuschauer erst nach und nach die kleinen und großen Wahrheiten über die CSI-Leute. Als TV-Serie, die ihre Zuschauer und Figuren ernst nimmt, ist “C.S.I.” sicherlich die große Überraschung und dürfte den Standard für zukunftige Serienkonzepte liefern. Das Boxset von Universum liefert leider nur die ersten zwölf Folgen der ersten Staffel, die insgesamt 23 Folgen hat. Aktuell sind Mittwochs ab 20.15 Uhr auf Vox die neuen Folgen der 3. Staffel zu sehen.                       

Die Bildqualität von TV-Serien zu beurteilen ist recht schwierig. “C.S.I.” bildet dabei keine Ausnahme. Natürlich ist die Vorlage einer neuen Serie geradezu phänomenal. Trotzdem wirkt das Bild (Vollbild 4:3) nicht immer so glasklar, wie man es vermuten könnte. Dies liegt allerdings an dem etwas desaturierten Look der Serie. So kommen natürlich die Rückblenden als auch einzelne Sequenzen etwas grieselig daher. Insgesamt sind die Schärfe und der Kontrast aber sehr gut. Die öftere Kontrastübersteuerung ist ebenfalls dem bewussten Look der Serie zuzuschreiben. Ansonsten kommen die Farben sehr knallig daher. Der Schwarzlevel ist äußerst tief aber verschluckt keine Details. Die Kompression lässt keine Schwächen zu. Digitale Artefakte oder Ruckler in Kamerabewegungen kommen nicht vor. Ein sehr guter Transfer.     

Der Ton liegt nur im Stereo-Surroundformat in Deutsch und Englisch vor. Die Betonung des Tracks liegt besonders auf der Musik und den Dialogen. Letztere liegen fest im Center verankert und sind immer deutlich und klar verständlich. Die Musik donnert nicht nur auf der Frontstage sondern auch in den Surroundboxen. Ansonsten sind die vereinzelten Surroundeffekte - besonders in den Rückblenden - deutlich im hinteren Bereich verteilt. Auch mit atmosphärischer Kulisse wird nicht gegeizt. Das Zirpen der Grillen in der Wüste oder das Geklimper in den Spielcasinos ist deutlich im Surroundbereich vernehmbar. Auch wenn die Serie nicht auf gezielte Surroundeinlagen ausgelegt ist, macht der Stereotrack einen guten Eindruck.

An Extramaterial bringt diese “Special Edition” eigentlich kaum etwas mit. Nur auf der dritten DVD befinden sich die insgesamt vier Video-Statements (jeweils ca.5 Min.) von William Petersen, Jorja Fox, Paul Guilfoyle und Eric Szmanda. Hier sprechen die Schauspieler über ihre Rolle und verschiedene Aspekte zur Serie “C.S.I.”. Wirklich spannendes gibt’s hier kaum zu hören, da die Interviews wohl eher als Promotion gedacht waren. Unter “Hinter den Kulissen: In Las Vegas” verbirgt sich ein knapp sehcsminütiger Zusammenschnitt von unkommentierten Setaufnahmen, die völlig ohne Bezug und Inhalt daherflimmern. Völlig nutzlos. Mit Trailern zur Serie und zum Computerspiel, ein paar Charakterprofilen und einer Liste mit Polizeicodes ist die Special Edition mit ihren Specials schon am Ende. Das ist für mich ein klarer “424” eines “421a”.

Fazit:

Auch wenn der “Special Edition”-Titel eine echte Mogelpackung ist, bleibt die Serie ein echter Knaller. Das Bild und der Ton sind auf den drei DVDs ziemlich gut geraten. Trotz fehlender vernünftiger Extras eine echte Kaufempfehlung.

28.08.2003 Kay Pinno.

Test-Equipment

Player: DENON DVD 2800

Receiver: DENON AVR 3801 (DTS-ES/Dolby Digital EX)

TV: GRUNDIG (16:9), 82-er Bildröhre.

 

 

               Die Folgen der 1. Staffel (Spoiler!)

    1. Ein starkes Team

    Das Schicksal nimmt seinen Lauf: ein rätselhafter Selbstmord, ein Fall von K.O.-Tropfen in einem Casino und ein Einbruch mit tödlicher Notwehr beschäftigen das CSI-Team. Während der Ermittlungen gerät Warrick stark unter Druck. Er steht im Kampf um eine Beförderung mit Nick. Als Warrick aufgrund einer internen Plänkelei seinen Fall los ist, wird er mit einer neuen Kollegin betraut. Als sie während einer Routine-Untersuchung an einem Tatort angeschossen wird, droht die ganze Abteilung zu zerfallen.

    2. Hoher Einsatz

    Catherine übernimmt den Fall der angeschossenen Kollegin, die im Krankenhaus im Koma liegt. Grissom, jetzt als neues CSI-Chef benannt, fordert für sie die Hilfe von Sarah Sidle an, da Warrick erstmal wegen Fahrlässigkeit suspendiert wird. Grissom und Nick nehmen sich dem Fall eines merkwürdigen Selbstmörders an. Der “Unglücksrabe” hatte kurz zuvor in einem Casino einen Jackpot von 40 Millionen Dollar gewonnen.

    3. Lebendig begraben

    Mit einer High Society Entführung bekommt es das CSI-Team diesmal zu tun. Nur drei Stunden Zeit hat Grissoms Mannschaft, um das Opfer ausfindig zu machen. Die lebendig begrabene Frau stirbt sonst in ihrem Gefängnis. Warrick und Catherine bearbeiten indessen eine tödliche Fahrerflucht, bei der sie auf einen alten Renter und seinen Enkel stoßen.

    4. Stille Wasser

    Die verstümmelte Wasserleiche einer Frau macht Grissom und Catherine viel Arbeit. Ob mit dem Verbrechen eine Vergewaltigung vertuscht werden sollte? Der Selbstmord eines jungen Studenten beschäftigt hingegen Nick und Sara. Der “Freshman” scheiterte an den Prüfungen einer Studentenverbindung. Warrick gerät indessen immer mehr in die Fänge eines korrupten Richters. Jetzt soll er für ihn Beweise unterschlagen.

    5. Todesrausch

    Eine nackte Leiche ohne klassische Merkmale der Gewaltanwendung bringt Grissom und Warrick auf die Spur von ausschweifenden Rave-Veranstaltungen in der Wüste. Sara beschäftigt sich mit einer Leiche auf einer Müllkippe während Catherine und Nick in einer Schule den Mord an einem Lehrer aufklären müssen. Der Pauker wurde im Zimmer der Rektorin erschlagen.

    6. Tote im Beton

    Ein Handwerker findet bei Notruf einige skeletierte Finger, die aus dem Betonfundament eines Hauses ragen. Grissom und Nick graben ein Skelett aus der Wand, dessen Historie sie in penibelster Arbeit wieder herstellen. Es offenbart sich eine vergangene Tragödie. Catherine bekommt einen besonders heiklen Fall: ihr Ex-Mann steht unter dem Verdacht eine Stripperin belästigt zu haben. Sara und Warrick müssen sich dafür mit dem tödlichen Schusswechsel nach einer Polizeiverfolgung auseinandersetzen und ziehen damit den Unmut von Captain Brass auf sich.

    7. Im Blut vereint

    Diesmal arbeitet das gesamte C.S.I.-Team nur an einem Fall: eine sechsköpfige Familie wird bis auf die zwei jungen Töchter in einer Nacht in ihrem Haus ermordert. Merkwürdige mit Blut gemalte Zeichen lassen auf einen Serienkiller schließen. Doch Grissom ist davon überzeugt, dass mehr hinter der Sache steckt. Während sich die Ermittlungen zuspitzen wird Catherine wieder mit ihrem Ex-Mann konfrontiert.

    8. Der Schattenmann

    Ein vorgetäuschter Selbstmord bringt Grissom auf die Spur eines Serientäters, dem er schon Mal gefolgt ist. Doch diesmal entdeckt “Grusel-Grissom” einen Fehler in den alten Ermittlungen und kann den Fall neu aufrollen. Nick und Warrick wetteifern indessen um die Lösung eines seltsamen Autounfalls: der Wagen fuhr durch eine Leitplanke einen steilen Hügel hinunter. Der einzige Insasse war jedoch auf dem Rücksitz angeschnallt.

    9. Über den Wolken

    Auf einem Passagierflug nach Las Vegas stirbt in der ersten Klasse ein Mann auf mysteriöse Weise. Nach einem Amoklauf wird er von einigen Passagieren überwältigt. Als die Maschine landet ist der Amokläufer aber schon tot. Grissoms Team rekonstruiert minutiös den Ablauf der Geschehnisse an Bord der Maschine.

    10. Sex, Lügen und Larven

    Grissom und Sara bekommen eine verweste Frauenleiche aus der Wüste aufgetischt. Ein klarer Fall von Mord, da das Opfer erschossen wurde. Doch welche Spur führt zum offensichtlich gewaltätigen Täter? Catherine und Warrick bekommen versehentlich einen Kunstdiebstahl zugeteilt. Nick stöbert indessen einer vermisst gemeldeten Ehefrau nach und erlebt eine kleine Überraschung.

    11. Ein eisiger Fund

    In einem Supermarkt verschwindet spurlos eine Frau. Über eine seltsame Inschrift auf einer Klotür kommen Grissom und Catherine einem Serientäter auf die Spur. Doch wo wird der Wahnsinnige als nächstes zuschlagen? Nick betreut unterdessen den Fall einer alten Bekannten: die Prostituierte aus dem K.O.-Tropfen Fall hat Stress mit einem Polizisten. Sara und Warrick bearbeiten unter Stress einen Einbruch mit Todesfolge.

    12. In der Hitze des Gefechts

    Ein Hilferuf per Videotape aus dem Knast lässt Grissom schwach werden. Zusammen mit Sara und Warrick nimmt er sich dem Fall eines potentiellen Mörders an. Der Kerl soll angeblich sein Haus mit seiner Familie bewusst abgefackelt haben. Alle Indizienbeweise sprechen gegen ihn, doch Grissom sucht nach dem fehlenden Puzzlestück in den Ermittlungen. Nick und Catherine müssen sich derweil mit dem Mord an einem Geldboten von einem Buchmacher beschäftigen. Haben die eigenen geldgierigen Kurierkollegen den Jugendlichen umgebracht?

     

      C.S.I.-Season I

      0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä-Ü

      C.S.I.-Crime Scene Investigation 13.-24. Folge

      Original

      C.S.I.-Crime Scene Investigation (USA, 2000)

      Laufzeit

      jeweils 45 Minuten (PAL)

      Studio

      Universum

      Regie

      Lou Antonio, Danny Cannon u.v.a.

      Darsteller

      William Peterson, Marg Helgenberger, Gary Dourdan, George Eads, Jorja Fox u.v.a.

      Bildformat

      1.33:1 Vollbild

      Ton

      DD2.0 Deutsch, Englisch

      Untertitel

      Deutsch

      Extras

      Interviews, Behind the Scenes u.m.

      Preis

      Boxset ca. 40 Euro

      Bewertung

       2+ / 2 / 4- (Bild/Ton/Extras)

                                       “Quincys Erben 1.2!”

      Das Expertenteam um Gil Grissom ermittelt weiter. Den Test zum ersten Teil der ersten Staffel gibt’s hier. Weitaus weniger in die einzelnen Subplots der Hauptfiguren verwickelt als die ersten zwölf Folgen nimmt die Serie den klassischen Erzählrhythmus von Vorläufern wie “Akte X” auf: nur noch wenige dezente Infos kommen über die Hintergründe von Gil & Co heraus. Dafür zeigen die Nebenfiguren wie Pathologe Dr. Robbins (Robert David Hall) und Laboranalyst Greg Sanders (Eric Szmanda) ein richtiges Profil und werden mit Charme und Witz zu einer echten Stütze der Serie. Bis auf die Folge “Nasser Tod” haben alle Episoden weiterhin hübsch ausgeklügelte Fälle, an denen sich das Serienpersonal äußerst trickreich messen muss. Die DVD-Umsetzung des zweiten Teils der ersten Staffel ist quasi identisch mit dem ersten 3-er Disc-Set von “C.S.I.”. Deshalb wurden in den Bereichen Bild und Ton die Texte übernommen, da sich hier beim Test kein Unterschied herausstellte.                      

      Die Bildqualität von TV-Serien zu beurteilen ist recht schwierig. “C.S.I.” bildet dabei keine Ausnahme. Natürlich ist die Vorlage einer neuen Serie geradezu phänomenal. Trotzdem wirkt das Bild (Vollbild 4:3) nicht immer so glasklar, wie man es vermuten könnte. Dies liegt allerdings an dem etwas desaturierten Look der Serie. So kommen natürlich die Rückblenden als auch einzelne Sequenzen etwas grieselig daher. Insgesamt sind die Schärfe und der Kontrast aber sehr gut. Die öftere Kontrastübersteuerung ist ebenfalls dem bewussten Look der Serie zuzuschreiben. Ansonsten kommen die Farben sehr knallig daher. Der Schwarzlevel ist äußerst tief aber verschluckt keine Details. Die Kompression lässt keine Schwächen zu. Digitale Artefakte oder Ruckler in Kamerabewegungen kommen nicht vor. Ein sehr guter Transfer.     

      Der Ton liegt nur im Stereo-Surroundformat in Deutsch und Englisch vor. Die Betonung des Tracks liegt besonders auf der Musik und den Dialogen. Letztere liegen fest im Center verankert und sind immer deutlich und klar verständlich. Die Musik donnert nicht nur auf der Frontstage sondern auch in den Surroundboxen. Ansonsten sind die vereinzelten Surroundeffekte - besonders in den Rückblenden - deutlich im hinteren Bereich verteilt. Auch mit atmosphärischer Kulisse wird nicht gegeizt. Das Zirpen der Grillen in der Wüste oder das Geklimper in den Spielcasinos ist deutlich im Surroundbereich vernehmbar. Auch wenn die Serie nicht auf gezielte Surroundeinlagen ausgelegt ist, macht der Stereotrack einen guten Eindruck.

      Wie schon beim ersten Teil der Staffel sind die eher spärlichen Extras auf der dritten Disc des Sets zu finden. Unter dem Kapitel “Hinter den Kulissen” gibt es wieder knapp fünf Minuten an äußerst unspannenden, wie unkommentierten Szenen vom Dreh, diesmal im Studio, zu sehen. Die insgesamt sieben Kurzinzerviews sind diesmal etwas informativer aber auch nicht erschöpfend geraten. Dies liegt vornehmlich daran, dass diesmal die Personen hinter den Kameras zu Wort kommen. Unter den Teilnehmer befinden sich Produzent Jerry Bruckheimer, Regisseur Danny Cannon und Serienerfinder Anthony E. Zuiker. Mit einem Trailer zur Serie, den Biographien der Serienfiguren und einer Liste mit Polizeicodes ist die Special Edition mit ihren Specials schon am Ende. Auch das ist immer noch ein klarer “424” eines “421a”.

      Fazit:

      Die Ermittlungen gehen auch im zweiten der ersten Staffel auf hohem Niveau weiter. Auch hier ist der  “Special Edition”-Titel aber leider eine echte Mogelpackung. Bild und Ton sind auf den drei DVDs wieder ziemlich gut geraten. Die weiteren Fälle der Las Vegas Ermittler sollte sich deshalb niemand entgehen lassen.

      19.04.2004 Kay Pinno.

      Test-Equipment

      Player: DENON DVD 2800

      Receiver: DENON AVR 3801 (DTS-ES/Dolby Digital EX)

      TV: GRUNDIG (16:9), 82-er Bildröhre.

       

       

                   Die Folgen der 1. Staffel (Spoiler!)

        13. Die Bombe tickt

        Bombenterror in Las Vegas: ein Anschlag auf das Hanson-Gebäude reißt mehrere Leute in den Tod. Ein Mitglied der Wachmannschaft scheint verdächtig, denn er ist Bombenfan und lässt zum Spaß schon mal hinter seinem Haus welche hochgehen. Doch auch als der Verdächtige in Gewahrsam ist geht das explovise Treiben weiter. Ist er unschuldig oder nur ein extrem cleverer Psychopath? Unterdessen gerät Nick Stokes selbst unter Mordverdacht. Seine halbseidene Bekanntschaft aus Folge 1. und 11. wird erdrosselt aufgefunden - und Nick hatte vorher mit ihr Sex. Das sieht nicht gut für Nick aus.

        14. Knochenarbeit

        In der Wüste werden die Knochen eines Menschen gefunden. Grissom und Catherine machen sich daran, den “Knochenmann” zusammenzusetzen. Dabei bekommen sie Hilfe von einer alten “Flamme” von Grissom, die sich auf die Arbeit mit Knochen spezialisiert hat. Währenddessen untersuchen Sara und Warrick den mysteriösen Tod eines Strippers in einem Motel. Nach einem Junggesellinnen-Abschied geriet die Party wohl außer Kontrolle. Grissom zeigt hier mal, dass er tatsächlich Frauen Interesse haben kann. Aber seine beste Freundin bleibt immer noch sein Job. Nick taucht in dieser Folge eigentlich so gut wie gar nicht auf.

        15. Nasser Tod

        Auf einer High Society Wohltätigkeitsparty schwimmt plötzlich eine Leiche im Pool. Das ruft natürlich das CSI-Team auf den Plan. Niemand scheint die Tote zu kennen und keiner weiß, wie sie eigentlich auf die Party gekommen ist. Die Gastgeberin, ein altes Revue-Sternchen aus den glamörosen Tagen von Las Vegas, ist anscheinend unerreichbar auf einer Yacht zwischen den griechischen Inseln unterwegs (Dies ist übrigens ein ziemlich genial versteckter Verweis auf Nico Mastorakis umstrittenen Exploitationschocker “Die Teuflischen von Mykonos”, der die Auflösung der Folge schon ein wenig vorwegnimmt!). Das CSI hat alle Hände voll mit den zahlreichen Zeugen und dem aufgekratzten Sheriff zu tun, der auf eine schnelle Ermittlung drängt. Die Folge ist ziemlich konfus und bietet eigentlich nur durch die “skandalöse” Auflösung ein wenig Abwechslung.

        16. An der Schwelle des Todes

        Ein besonders heikler Vergewaltigungsfall, den Sara sehr persönlich nimmt, beschäftigt Grissoms Team. Das Opfer wurde nicht nur geschändet sondern auch zweimal in den Kopf geschossen. Trotzdem überlebte die Frau und liegt im Koma. Catherine und Warrick versuchen unterdessen der verzweifelten Staatsanwaltschaft unter die Arme zu greifen: im Streit um ein Motorrad erschießt ein Nachbar den anderen. Die Beweislage ist äußert heikel und alle Aussagen der Zeugen scheinen sich zu widersprechen. In dieser Folge hat auch Catherines Ehemann Ed wieder einen Auftritt, der sich gleich mit Grissom anlegt.

        17. Das zweite Gesicht

        Ein toter Einbrecher macht den CSI-lern zu schaffen. Sein Partner hat ihn während eines Einbruchs erschlagen. Doch der Verdächtige besitzt ein lupenreines Alibi. Zudem befinden sich am Tatort Fingerabdrücke eines vor 20 Jahren entführten Kindes. Warrick und Sara bearbeiten zusätzlich einen Fall, bei dem eine Hausfrau in ihrer Wohnung scheinbar von selbst in Flammen aufgegangen und völlig verbrannt ist. Zwei fiese Rätsel, die in beiden Fällen auf ungewöhnliche Weise gelöst werden.

        18. Spuren im Netz

        Ein dreifacher Messermord auf offener Straße lässt die offensichtliche Theorie eines einfachen Straßenüberfalls schnell verblassen. Ein totes Ehepaar hatte gerade seinen 8. Hochzeitstag gefeiert und das dritte Opfer, eine junge Frau, wird im gestohlenen Wagen des Paars erstochen aufgefunden. Die Suche nach Indizien verläuft zunächst im Sand, bis eine Internet-Recherche neue Fakten ans Tageslicht bringt. Cathrine arbeitet in dieser Folge allein an einem Fall: ein komplett eingestürztes Wohnhaus gibt Rätsel auf. Bei den Ermittlungen kommen sich Catherine und der städtische Bauinspektor ein wenig näher.

        19. Mutterliebe

        Diesmal gibt es für das CSI Las Vegas nur einen Fall: das Baby einer wohlhabenden Familie wird entführt. Einen Tag später wird es tot unter einem Busch aufgefunden. Trotz aller Ermittlungsversuche führen die Spuren des Verbrechens immer wieder zum Heim der Familie zurück. Doch die Auflösung des Falls ist tragischer als sich der sehr ergriffene und diesmal sehr emotional verstrickte Grissom sich träumen lässt.

        20. Stumme Schreie

        Ein schon toter Student wird auf der Straße überfahren. Doch wie kam er dahin und warum liegt eine Tüte voller Bierdosen neben ihm. Die Ermittlungen bringen ans Licht, dass der Junge taub war. Ein absichtlich diskriminierendes Verbrechen gegen einen Behinderten? Nick und Catherine müssen das Rätsel um fünf erschossene Menschen in einem Diner lüften. Ein Opfer stellt sich als bekannte Unterwelt-Größe heraus. Ein Racheakt?

        21. Niedere Instinkte

        Ein toter Jogger auf einem Waldweg und ein totes Mädchen auf einem Rummelplatz beschäftigen in dieser Folge die Tatortexperten. Der Jogger wurde anscheinend von einem riesigen Hund angefallen. Alle Spuren führen zu einer exzentrischen Ernährungsberaterin, die ein besonderes Faible für Grissom entwickelt. Auf dem Jahrmarkt ermitteln Sara und Catherine zunächst gegen die schmierigen Betreiber des “Love Tunnels”, in dem das Mädchen ertrunken ist. Extrem penetrant und nervig lässt Catherine dabei die “Übermutter” heraushängen und verstösst eigentlich komplett gegen alle CSI-Vorsätze. Da kann auch Sara nur noch den Kopf schütteln. In beiden Fällen gibt es dafür aber knallharte Auflösungen, die einen schon erschauern lassen.

        22. Kopflos

        In gleich drei Fällen müssen die CSIler diesmal versuchen ihren Kopf zu behalten. Grissom und Catherine kümmern sich um den Verbleib eines kopflosen Körpers - der Kopf wurde im Kofferraum eines gestohlenen Wagens gefunden. Warrick bekommt einen Hilferuf aus dem Jugendknast: sein Schützling aus Folge 3. fordert Warricks Versprechen ein, ihm zu helfen. Durch Zufall wurde er in einen Bandenmord verwickelt. Der CSI-Mann soll den Fall klären. Sara und Nick bekommen es inzwischen mit einer gigantischen, gehäuteten wie kopflosen Leiche zu tun. Die passt allerdings nicht zu Fall Nr.1, sondern entpuppt sich als etwas völlig anderes.

        23. Mit dem Rücken zur Wand

        Der “Strip-Würger” versetzt Las Vegas in Angst und Schrecken. Er fesselt, foltert und vergewaltigt seine weiblichen Opfer in ihren Heimen. Das ganze CSI-Team ist dem Verbrecher auf den Fersen, doch jede Spur führt in eine Sackgasse. Mit der steigenden Opferzahl, einem nervösen Sheriff und dem FBI im Nacken kommt Grissom diesmal mehr als nur ins Schwitzen. Die Situation eskaliert als Sara sich freiwillig als Lockvogel für den perversen Killer meldet und Grissom suspendiert wird.

         

         

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