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Lohn der Angst

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Original

La Salaire de la Peur (Frankreich 1952)

Laufzeit

142 Minuten (PAL)

Studio

Concorde

Regie

Henri-Georges Clouzot

Darsteller

Yves Montand, Charles Vanel, Vera Clouzot, Folco Lulli, Peter van Eyck u.v.a.

Bildformat

1.33:1 Vollbild (4:3)

Ton

DD-Mono Deutsch, Französisch

Untertitel

Deutsch

Extras

Trailer, Produktionsnotizen u.m.

Preis

ca. 12 € (Ladenpreis)

Bewertung

 2 / 4+ / 4- (Bild/Ton/Extras)

                             “Schrecken auf Rädern!”

„In einem Dschungelkaff irgendwo in Lateinamerika treffen sich vier gescheiterte Gestalten, die aus diversen Gründen schnell und viel Geld verdienen wollen, um aus dieser Hölle zu entkommen. Sie heuern als LKW-Fahrer bei einem Himmelfahrtskommando an: Nitroglyzerin muss durch Urwaldgelände über 500 Kilometer zu Erdölquellen gebracht werden, damit dort durch Sprengungen ein Feuer eingedämmt werden kann. … - Clouzot wusste eine kinematografische Spannung zu erzeugen, die im französischen Kino einmalig sein dürfte. Seine Helden, sentimentale Zyniker, weichherzige Rüpel, leben mit einer seltenen Intensität. „Lohn der Angst“ gehört zu den Klassikern des anspruchsvollen Spannungskinos“ (Lexikon des internationalen Films). Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Der französische Regisseur Clouzot beobachtet mit eindringlicher Präzision das psychologische Geflecht der unterschiedlichen Charaktere. Zu der äußeren Bedrohung durch das Nitroglyzerin kommt eine innere Bedrohung durch persönliche Auseinandersetzungen hinzu. Die Spannung steigt dadurch ins Unermessliche, so dass „Lohn der Angst“ auch heute noch Maßstäbe in Sachen Spannung setzt.Lohn_der_Angst1

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gut sich altes Schwarzweiß-Filmmaterial erhält. Trotz ein paar Dreckspuren und Bilddefekten sieht die DVD sehr gut aus. Die Schärfe ist ausgezeichnet, was ebenfalls für den Kontrast gilt. Details werden gut wiedergegeben. Leichte Rauschmuster können diesen Genuss nicht trüben. „Lohn der Angst“ erstrahlt in schönem Glanz und kann sein volles Potential ausschöpfen. Gegenüber der amerikanischen Criterion-DVD ist das Bild an allen vier Seiten ganz leicht beschnitten. Dies fällt aber kaum aufLohn_der_Angst2.

Der Ton liegt in zwei Mono-Spuren vor. Diese leisten eine solide Arbeit ohne besondere Höhen oder Tiefen. Ein leichtes Hintergrundrauschen muss man immer akzeptieren, darüber hinaus gibt es nichts festzustellen.

Das Bonus-Material fällt sehr übersichtlich aus. Neben dem Original-Trailer enthält die DVD den deutschen Vor- und Abspann, eine Fotogalerie, Texttafelinformationen zu Cast und Crew sowie einen Produktionsnotizentext, der einige interessante Informationen zu den Dreharbeiten liefert.

Fazit:

Henri-Gerorges Clouzots „Lohn der Angst“ zählt zu den Meisterwerken der Filmgeschichte. Die perfekte Spannungsinszenierung setzt auch heute noch Maßstäbe. Dank guter Bildqualität kann man sich die Scheibe getrost zulegen.

14.02.2005 Stefan Dabrock.

Test-Equipment

Player: PANASONIC A-150

TV: LOEWE (4:3), 70-er Bildröhre

 

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