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Pastewka im Interview


Gar nicht abgewixxt: Bastian Pastewka

Bastian Pastewka im Interview

Auf der Promo-Tour zum Kinostart plauderte DVDrome-Chefredakteur Kay Pinno mit “Inspector Very Long”-Hauptdarsteller Bastian Pastewka über den neuen Wixxer und seine Karriere.


DVDrome: Wie habt ihr die Schauspieler ausgewählt?

PASTEWKA: Wir wollten natürlich die Tollsten haben! Wir verehren zum Beispiel Judy Winter als eine ganz große Dame des deutschen Schauspielgeschäfts. Sie hat diese etwas Elisabeth-Flickenschild-artige Ausstrahlung, die wir aus den originalen Filmen in unseren retten wollten. Und Judy Winter hat das wirklich toll gemacht. Das gleiche gilt für Lars Rudolph, der gleich noch mal einen genialen Klaus Kinski bei uns abgibt.

DVDrome: Sie haben ja nach der „Wochenshow“ eigentlich nicht mehr richtig Fuß gefasst. Was wollten Sie danach machen und was nicht?

PASTEWKA: Der Erfolg der Wochenshow war erstmal riesig und ich hatte danach beschlossen, erstmal Formate zu machen, die mir gefallen. Ich habe bei RTL zwei Jahre lang die Ohne-Worte-Serie gemacht, danach habe ich eine lange Reiseserie gemacht, dann kam schon der erste Wixxer und gleichzeitig eine Theatertour mit Olli Dittrich. Das war alles sehr interessant und dann vor zwei Jahren ja auch noch die Pastewka-Serie, die in diesem Jahr in die dritte Staffel gehen wird. Je farbenfroher das Spektrum der Sachen ist, die ich machen darf, desto glücklicher bin ich.

DVDrome: Wie schwierig war es, bei der Fülle an Figuren, noch eine ädaquate Krimistory für den Wixxer zu schreiben?

PASTEWKA: Das war eigentlich das Hauptproblem, weil wir ja eine Krimikomödie machen wollten. Wir wussten, dass wir einen Kriminalfall haben müssen. Einen sehr einfachen haben wir uns gewählt, nämlich der Bösewicht droht sieben Todesfälle an. Das gibt’s sehr häufig, aber nur in Filmen der 60-er Jahre. Welcher Bösewicht kommt denn heute noch und sagt: „Morgen wirst du sterben und ich sage dir schon wann, damit mich die Polizisten fassen können!“ Wir wussten aber auch, dass wir zahlreiche Gags ganz im Stil der Originalserie einbauen wollten. Ich glaube den Humor von Eddie Arent haben wir versucht auch mit meiner Figur in die neuen Filme rein zu retten. Wenn beides gelingt, und sich die Zuschauer fragen, wer denn jetzt der Oberschurke ist, aber sie auch entspannt über die Auftritte der Komiker lachen können, dann geht die Mixtur gut auf.

DVDrome: Neben Joachim Fuchsberger und Judi Winter gibt es auch einen Auftritt von Chris Howland? Wie kam es dazu?

PASTEWKA: Eine Komödie, die in England spielt, braucht auch einen einzigen Briten. Unser Alibi-Brite war also Chris Howland. Und wer könnte besser einen Butler geben als Chris Howland?

DVDrome: Wo fühlen Sie sich denn eher Zuhause? Auf der Kinoleinwand oder im TV?

PASTEWKA: Bei allem lasse ich mich gerne von der Idee inspirieren. Wenn ich in einer Sitcom spielen darf, die meinen Namen trägt, und ich darf die Figur spielen, die mir selber sehr nahe ist, dann ist es mir fast egal, ob es Kino, Fernsehen oder ein Hörspiel ist. Wenn die Idee mich reizt, bin ich eigentlich sofort dabei. Wir wussten, dass wir den „Wixxer“ als große Edgar Wallace Persiflage für’s Kino machen, da hab ich nicht für fünf fennig drüber nachgedacht, ob das ein besserer Fernsehstoff ist. So soll das in Zukunft auch immer sein. Meistens kann ich mit guter Laune da ran gehen, wenn ich davon überzeugt bin. Ich freu mich so zwischen Kino und Fernsehen hin und her titschen zu können.

DVDrome: Haben Sie noch einen besonderen Wunsch für „Triple Wixx“?

PASTEWKA: Oh ja! Keine Fechtszenen (lacht)!


20.11.2007

Kay Pinno.


Hier geht’s zum DVD-Review von “Neues vom Wixxer”


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