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Herr der Ringe: Die zwei Türme SEE   

Herr der Ringe: Die zwei Türme SEE
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Original: LotR: The Two Towers   (USA, 2002)
Laufzeit: 228 Minuten (PAL)
Studio: Warner
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Sean Astin, Viggo Mortensen, Christopher Lee, u.v.a.
Format: 2.35:1 Widescreen (16:9)
Ton: DTS-ES Deutsch DD-EX5.1 Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Extras: 4 Kommentare, Dokumentationen u.v.m.
Preis: ca. 40 €
Wertung: 1 / 1 / 1+ (Bild/Ton/Extras)


"Offener Krieg steht euch bevor...!"

Wieder einmal hat sich Peter Jackson hingesetzt, um seine eigentliche Vision von “Der Herr der Ringe” von einer teilweise unzulänglichen Kinofassung zu restaurieren. In “Die Zwei Türme” sind schließlich 42 Minuten an neuem Material hinzugefügt worden - immerhin 12 Minuten mehr als noch in “Die Gefährten”. Und doch ist auch hier nicht alles Material vorhanden, was für den epischen Mittelteil der Trilogie angedacht war (Wenigstens teilweise werden einzelne Elemente wie die Hintergrundgeschichte von Gollum in “Die Rückkehr des Königs” auftauchen!). Im immensen Extramaterial erfährt man über die unterschiedlichen Konzeptionen und konstanten Veränderungen an der filmischen Umsetzung von “Die Zwei Türme”. Die schwierige erzählerische Gestaltung erwies sich dabei als größte Herausforderung. Immerhin mussten drei unterschiedliche und voneinander unabhängige Erzählstränge verbunden werden. Besonders in der ersten Hälfte der Kinofassung gallopierte Jackson extrem holperig durch die sich auftürmenden Ereignisse. Damit ist jetzt glücklicherweise Schluss:

Endlich bekommen die Uruk-Hai und die Orks, die Merry und Pippin nach Isengard verschleppen, ein Gesicht. In nur wenigen Szenen wird auch die 2-Klassen-Gesellschaft zwischen Uruks und Orks deutlich. Der Konflikt um die mögliche Verspeisung der Hobbits wird hier viel dramatischer. Desweiteren wird der Plan von Saruman weitaus deutlicher: hier befiehlt er die direkte Abholzung des Fangorn-Waldes, um seine Uruk-Armee schnellstmöglich angriffsbereit zu bekommen. Zudem wird die Rolle der wilden Dunland-Menschen als von Saruman aufgewiegelte Barbaren viel besser und deutlicher eingeführt. Saruman möchte das Königreich Rohan mit allen Mitteln schwächen. Bei seiner Wiederkehr bekommt auch Gandalf mehr Raum, um die schwierige Situation, in der sich die Überbleibsel der Gemeinschaft des Rings befinden, deutlich zu machen. Hier wird zum ersten Mal auf die besondere Rolle Aragorns in der Schlacht um Mittelerde als rechtmäßiger Thronerbe Gondors hingewiesen. Insgesamt wird einem hier nochmal das schreckliche Ausmaß der drohenden Ringkriege vor Augen geführt.

Die Geschehnisse in Edoras, der Hauptstadt Rohans, werden viel besser mit dem Fund des schwer verwundeten Königssohns Theodred auf einem Schlachtfeld eingeführt. Desweiteren wird die Theodred-Episode mit einem hübschen Begräbnis und einem nicht so schönen Gesang von Eowyn abgeschlossen.

In kleineren und größeren Momenten wurde auch Gollum/Smeagol mehr Platz im Film verschafft. Seine Einführung in “Die Zwei Türme” wird zu Beginn noch geschickt ein bisschen hinausgezögert. Auch seine Funktion als Wegsucher wird hier mehr betont.

Ganz wichtig ist sicherlich der Einschub über die Vergangenheit zwischen Faramir, Boromir und ihrem Vater Denethor, dem Truchsess von Gondor. Diese Szenen erfüllen gleich drei Funktionen: Boromirs Handeln in “Die Gefährten” erscheint in einem ziemlich anderen Licht; Faramirs Figur kommt überhaupt mal einen richtigen Hintergrund, der sein Handeln verdeutlicht und mit der Figur von Denethor wird schon ein Vorgeschmack auf die düsteren Ereignisse des letzten Teils spendiert.

Nun noch ein paar Worte zur erweiterten Action: Ja, es gibt ein bisschen mehr Splatter in den Schlachten zu sehen. Aber ebenso wie in der erweiterten Fassung von “Die Gefährten” hat es Jackson nicht übertrieben. Die zusätzlichen Effekte bewegen sich auch ziemlich im Sekundenbereich. Insgesamt wirkt der Kampf um Helms Klamm deswegen immer noch zu “blutleer”. Gigantisch, ja klar. Aber furchterregend oder entsetzlich? Eher nicht! Trotzdem erstaunlich, dass diese Fassung in Deutschland ungekürzt ab zwölf Jahren freigegeben wurde.

Dies sind bei weitem nicht alle Neuheiten im Film, denn auch in der SEE von “Die Zwei Türme” sorgen die vielen kleinen zusätzlichen Veränderungen für ein viel besseres Gesamtbild in der epischen Erzählung. Einzelne Elemente lassen sogar Dinge in “Die Gefährten” in einem anderen Licht erscheinen. Als Einstimmung auf “Die Rückkehr des Königs” ist diese Version des Films jedenfalls goldrichtig.

BILD

Herr der Ringe: Die zwei Türme SEE

Der auf zwei Scheiben verteilte (der Wechsel zwischen den Scheiben findet nach Frodos und Sams Gefangennahme statt) und jetzt auf 228 Minuten angewachsene Film hat absolut keine Probleme mit Kompressionsartefakten an dunklen Stellen. Ansonsten bleibt der Eindruck aus der DVD der Kinofassung bestehen: Der Film schaut hier sehr viel besser aus als viele Besucher ihn ihm Kino oder auf einer illegalen Raubkopie erlebt haben dürften. Die komplett korrigierten Farben springen einen regelrecht vom Bildschirm an. Trotzdem schwächelt der Schwarzlevel bei einigen ganz kurzen Szenen immer noch, deshalb bleibt das Plus bei der Eins verwehrt. Das anamorphe 2.35:1 Bild besitzt zugleich eine Schärfe und Detailgetreue (auch in Wideshots!!!), die unglaublich ist. Wie bei der Kinofassung schon erwähnt, lässt dies aber auch hier einige Effektaufnahmen mit Baumbart deutlicher hervortreten. Die Bluescreen-Aufnahmen sind dabei recht deutlich auszumachen. Das scheint halt der Preis für einen extrem guten Transfer zu sein. Fast unmerklich wurden auch die neuen Szenen eingefügt. Nur in wenigen Fällen ist der Kontrast bei einigen neuen Szenen etwas stärker ausgeprägt. Dies dürfte wohl aber nur einem geübten Auge auffallen.

TON

Herr der Ringe: Die zwei Türme SEE

Nach dem letztjährigen “enttäuschenden” Ergebnis des diskreten DTS-ES-Tons (6.1) auf der Special Extendend Version von “Die Gefährten” haben sich die Tontechniker bei “Die Zwei Türme” etwas mehr ins Zeug gelegt. Diesmal wurden die Soundregler nicht heruntergefahren und der diskrete 6.1 Ton fließt von der ersten Sekunde an aggressiv und dynamisch aus allen Kanälen. Dabei stimmt die Abmischung zwischen den immer verständlichen Dialogen, der starken Musik von Howard Shore und dem 360-Grad Soundfeld absolut gut. Störende Überlappungen finden nicht statt und keines der Soundelemente ist wie bei “Die Gefährten” zu leise aufgenommen worden. Auch der Basseinsatz wird kräftig aufgefahren. Wenn die Uruks vor Helms Klamm stehen und Krawall machen, wummert es auch in den eigenen vier Wänden ganz mächtig. Sehr schön ist auch die Explosion, mit der der Wall gesprengt wird. Nach einem königlichen “ooommph!” prasseln links und rechts die Trümmerstücke in den Effektkanälen hernieder. Wie deutlich die Sound-Effekte platziert werden, zeigen deutlichen die fliegenden Nazgul. Sie schwirren durch alle Soundkanäle und der Schwingenschlag ihrer Reittiere bleibt immer gut ortbar. Auch kleinere Effekte, wie das Pfeifsignal der Waldläufer, sind hervorragend über alle Kanäle verteilt. An diesem Track gibt es wirklich nichts zu meckern.

EXTRAS

Verteilt über die ersten beiden DVDs zum Film befinden sich wieder vier Audiokommentare: 1. Regisseur und Autorinnen 2. Das Design Team 3. Produktions- und Postproduktionsteam 4. Die Schauspieler: Elijah Wood, Sean Astin, John Rhys-Davies, Billy Boyd, Dominic Monaghan, Orlando Bloom, Christopher Lee, Sean Bean, Bernard Hill, Miranda Otto, David Wenham, Brad Dourif, Karl Urban, Andy Serkis und Craig Parker (leider ist Aragorn Darsteller Viggo Mortensen wieder abwesend!). Alle vier Tracks sind absolut hörenswert und vervollständigen auch für den unbeteiligten Zuschauer die Erfahrung, an dem Mammutprojekt gearbeitet zu haben. Der erste Track mit Regisseur Peter Jackson und den Autoren Fran Walsh und Phillipa Boyens beschäftigt sich diesmal sehr spezifisch mit den inhaltlichen Problemen von “Die Zwei Türme”. Abgesehen von wenigen technischen Bemerkungen und Setanekdoten von Jackson spricht das Trio hauptsächlich über die schweren Entscheidungen, welche Elemente in welcher Form im Film zusammengefasst werden sollten. Hier kommen auch die kleinsten Nuancen und die Veränderungen in der SEE zu Sprache. Ganz technisch und eher für Filmfans interessant sind die Kommentare der Produktions- und Designteams. Zwischen der Fülle an unterschiedlichen Informationen, scheinen auch immer wieder einzelne Aspekte zum allgemeinen Thema “Der Herr der Ringe” durch. Nicht mehr ganz so verrückt, aber immer noch ziemlich wild gestaltet sich wieder der kombinierte Kommentar der Schauspieler, die in verschiedenen Gruppen aufgenommen wurden. Weitaus mehr fokussiert als auf dem Track von “Die Gefährten” geben sich vor allem auch die “neuen” Teilnehmer aus “Die Zwei Türme”. Ohne viel Herumgeblödel erzählen die Teilnehmer gerade heraus, welche Erfahrungen sie bei den Dreharbeiten gemacht haben. Weitaus weniger involviert ist diesmal leider Saruman-Darsteller und “Herr der Ringe”-Experte Christopher Lee. Schließlich hat er auch nicht mehr so viel Screentime wie im Auftakt der Trilogie (glücklicherweise aber hier mehr als in der Kinofassung!!!). Viel persönlicher und auch Szenen-spezifischer gestaltet sich dieser Kommentar, der leider auch nicht ganz um eine gewisse Lobhudelei und einige wiederholende Elemente herumkommt. Die Fülle der in allen Kommentaren enthaltenen Informationen dürfte wohl auch die hartnäckigsten HdR-Fans zufriedenstellen. Zur Orientierung werden zwar während der Kommentare wieder die Namen der sprechenden Teilnehmer eingeblendet, aber wie schon bei der “Die Gefährten”-SEE wurden Untertitelspuren für die englischen Kommentare ausgespart. Zuschauer ohne Englischkenntnisse sind also wieder mal aufgeschmissen. Dafür dreuen aber zwei weitere DVDs mit weiteren Extras und zahlreichen Hintergrundberichten.

DISC III: Die Reise geht weiter

Insgesamt fünf große Dokumentationen mit einer Gesamtlaufzeit von über drei Stunden befinden sich auf der ersten Bonusdisc von “Die Zwei Türme”. In “Origins of Middle Earth” wird über die allgemeine Konzeption Tolkiens gesprochen. Hier kommen auch noch mal ein paar biographische Fakten über den Autor von “Der Herr der Ringe” auf den Tisch, genauso wie einige Hintergründe über bestimmte Themen und Konflikte in seinem Werk. Für eingefleischte Tolkien-Fans gibt’s dabei sicherlich nicht viel Neues zu erfahren, aber trotzdem wird nochmal der wichtige literarische Hintergrund der Verfilmung beleuchtet. Dies wird auch in “From Book to Script” weiter beleuchtet. Das Autoren-Trio (Jackson, Walsh und Boyens) steht Rede und Antwort zu den Veränderungen zu Tolkiens Buch. Gleich zwei ausführliche Dokumentationen enthält “Gestaltung und Aufbau von Mittelerde”. In zusammen knapp 90 Minuten wird wieder mal der WETA-Workshop ausgiebig besucht und hinter die Kulissen der Design-Genies von “Der Herr der Ringe”-Trilogie geblickt. Mit dabei sind auch wieder die bekannten Maler John Howe und Alan Lee, nach deren Vorlagen der visuelle Stil des Films entstanden ist. In diesem Kapitel befindet sich auch eine extensive Bildergalerie mit Zeichnungen und Sketchen von Lee und Howe, die teilweise mit Audiokommentaren versehen sind. Im Kapitel “Gollum” dreht sich schließlich alles um die Entwicklung der bisher lebendigsten Digitalfigur in einem Film. Wieviel anstrengende, gar nervenzerfetzende Arbeit in diesen Charakter investiert wurden, dürfte wohl erst nach dieser Dokumentation klar sein. Die Kombination aus Voice-Acting, Live-Reference-Acting, Motion Capture Technik und digitaler Animation ist wirklich ein echter Pioniersakt gewesen. Auf der “Karte von Mittelerde” kann schließlich die Reise der einzelnen Parteien aus “Die Zwei Türme” mit Ausschnitten aus dem Film nachvollzogen werden. Dieses Feature dient als Orientierung für Leute, die sich immer noch fragen, wo sich diese seltsamen Figuren in Mittelerde überhaupt herumtreiben. Als Konkurrenz zur National Geographic DVD gibt es auf dieser Scheibe auch noch ein “Neuseeland als Mittelerde”-Feature. Hier können einzelne Locations des Films auf einer Karte von Neuseeland ausgemacht werden. Zusätzlich gibt es Videos vom Location Scouting der Crew zu sehen, die Kommentaren der Filmemacher versehen sind. Alle Video-Features sind mit deutschen Untertiteln versehen, die allerdings an einer Stelle den Dienst versagten: In der Dokumentation “Designing Middle Earth” fehlen die deutschen Untertitel.

DISC IV: Die Schlacht um Mittelerde beginnt

Auf der vierten Scheibe gehen die Dokumentationen erst richtig ans Eingemachte: “Warriors of the third Age” und “Cameras in Middle Earth” beschäftigen sich vollständig mit den Dreharbeiten zu “Die Zwei Türme” ! Mit einer kombinierten Länge von 90 Minuten bleiben auch nicht die kleinsten Geheimnisse vor dem Zuschauer verborgen. Von üblen Verletzungen, die fast alle Darsteller irgendwie davongetragen haben, bis zu besonderen Momenten am Set (leider aber nichts in der Güteklasse von dem genervten Christopher Lee aus der “Gefährten”-SEE) wird hier wieder die Anteilnahme an dem Erlebnis, “Herr der Ringe” zu verfilmen, ermöglicht. Leider fehlen bei beiden nur mit englischem Ton versehenen Dokus die deutschen Untertitel komplett. Unter “Visuelle Effekte” lässt sich zum einen wieder eine “Bigatures”-Dokumentation finden, die sich mit den phänomenalen Modell-Aufnahmen des Films beschäftigt. Für “Weta-Digital” geht es wieder zurück an den Rechner: an zahllosen Beispielen wird die umfangreiche Arbeit der digitalen Animatoren gezeigt. Ein besonderes Highlight ist dabei die Entstehung der Warg-Sequenz, die im Prinzip aus dem Nichts entstanden ist. Hier wird auch endlich das Geheimnis um Legolas seltsames Pferd-Aufsteigen geklärt. In einer Bildergalerie gibt es auch noch die Entwürfe für die längere Balrog-Eröffnungssequenz zu sehen. Außergewöhnlich gut ist die Dokumentation “Editorial: Refining the Story”. Hier wird nocheinmal riichtig deutlich wie schwer die Zusammenstellung des Films eigentlich gewesen ist. Zudem gibt es auch Teile einiger Szenen zu sehen, die im fertigen Film nicht mehr auftauchen (Smeagol & Deagol, Frodos Gullomisierung). Absolut essentiell. In “Musik & Ton” geht es natürlich genau um diese beiden Elemente. Zusammen insgesamt 45 Minuten verbringt man mit den Musikern und Sounddesignern, um wirklich eine Idee davon zu bekommen, wieviel Arbeit in diesen oft überhörten Departments nötig ist, damit sich ein Film wirklich gut anhört. Nicht unbedingt für alle Zuschauer geeignet. Dennoch: die Multisound-Demo vom Angriff auf Helms Klamm sollte sich jeder einmal angeschaut/-hört haben. Zum Schluss versucht “The Battle for Helms Deep is over...” (ca. 10 Minuten) den Abschluss der Postproduktion und die Premieren ein wenig zusammenzufassen.

DISC V: Die Entstehung Gollums (nur Sammler Edition)

Nur in der Sammler-Ausgabe der SEE von “Die Zwei Türme” befindet sich neben der Figur von Gollum ein sehr hübsches 45-seitiges Booklet, das verschiedene Konzeptzeichnungen und auch Interviews mit den beteiligten Designern enthält, und eine weitere Info-DVD über die WETA-Sammlerfiguren.

FAZIT

Es ist vollbracht: auch die Special Extended Edition von “Die Zwei Türme” ist fertig getestet. Der erste Eindruck hat sich voll bestätigt. Die neue/richtige Version des Films ist absolut wichtig und macht “Die Zwei Türme” eigentlich erst komplett. Die ausufernden Extras bieten alles, was man sich von Extras nur wünschen kann. Als einziger Patzer sind die teilweise fehlenden deutschen Untertitel im englischsprachigen Extramaterial zu bemerken. Die limitierte Collector’s Edition ist tatsächlich nur etwas für fanatische Sammler, die scharf auf die Gollum Figur und das schöne Booklet sind. Für die beiliegende Bonus-DVD lohnt sich die Mehrausgabe nicht.



Kay Pinno


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