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Im Zeichen des Mörders   

Im Zeichen des Mörders
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Original: Den utvalde   (Schweden, 2005)
Laufzeit: ca. 100 Min (PAL)
Studio: Koch Media
Regie: Martin Söder, Eric Donell
Darsteller: Andreas Wilson, Björn Granath, Eric Donell, Julia Dufvenius
Format: 2.35:1 Widescreen (16:9)
Ton: DD 5.1 Deutsch, Schwedisch, DTS 5.1 Deutsch
Untertitel: Deutsch
Extras: Making of, Trailer
Preis: ca. 15 Euro
Wertung: 4+/ 2-/ 3 (Bild/Ton/Extras)


"Funken fliegen nicht..."

Der Film bekam in Schweden einige gute Kritiken. Und auch in englischsprachigen Kritikergefilden wurde er recht positiv aufgenommen: "Das Zeichen des Mörders". Aber wirklich Funken fliegen lässt er nicht.

Die Hauptfigur des Filmes ist Johan. Der ist jung, geht noch zur Polizeiakademie, wo er aufgrund seiner verblüffenden Kombinationsgabe längst Kalle Blomkvist genannt wird.So wird auch eine Sonderkommission der Stockholmer Polizei auf Johan aufmerksam. Die ist hinter einen seltsamen Killer her, der seine Taten perfekt als Unfälle getarnt hat. Frage: Warum diese Mühe, wenn er dann noch ein Zeichen hinterlässt?

Ergibt das einen Sinn? Für Johan schon. Er findet nicht nur einen Sinn im Vorgehen dieses Mörders - er kann auch beweisen, dass die zwei Morde keinesfalls seine ersten gewesen sind. Johan gelingt es sogar eine Spur zu finden: Die führt zur Uni, um genau zu sein in die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften. Der einzige Polizist, der jung genug ist um vor Ort undercover zu ermitteln, das ist Johan. Nur der ist leider ein recht arroganter Schnösel, dem es schwer fällt Kontakt zu anderen Studenten zu knüpfen.

Was soll man sagen? Irgendwie ist "Im Zeichen des Mörders" nett. Die Geschichte ist ja halbwegs logisch und nachvollziehbar, auch wenn die Auflösung nun nicht sensationell ausfällt. Die Schauspieler sind anständig, aber nicht herausragend. Die Inszenierung ist gediegen, aber ohne nennenswerte Besonderheiten. Tatsächlich wirkt die gesamten Inszenierung als wäre "Das Zeichen des Mörders" der Pilotfilm einer TV-Spielfilmserie. Einzig das fette Breitbildformat spricht dagegen.

BILD

Im Zeichen des Mörders

Der Transfer ist nicht sonderlich gut gelungen. In den Nachtszenen (und von denen gibt es einige) kommt es zu starken Blockbildungen. Überhaupt fällt der Kontrast sehr schwach aus, auch die Farben wirken alles in allem etwas schwammig. Einiges davon ist sicher dramaturgisch gewollt (zumindest die triste Farbdramaturgie ergibt durchaus einen Sinn), aber überzeugen kann das Bild leider nicht.

TON

Im Zeichen des Mörders

Der Sound ist gediegen wie die Inszenierung. Größere Anforderungen werden nicht gestellt, die einzige wirkliche Actionszene des Filmes lässt es immerhin ordentlich krachen, ist gut ausbalanciert und hält ein paar Überraschungen für die Ohren bereit. Immerhin...

EXTRAS

Das Making of ist kurz (14 Minuten) und bietet einen netten Blick hinter die Kulissen. Mehr allerdings auch nicht. Es ist kein direktes Marketing-Promo, aber kritisch ist es nun wirklich nicht. Erhellende Einblicke beschert es dem Zuschauer nicht.

FAZIT

"Im Zeichen des Mörders" ist gediegene Unterhaltung - jedoch leider ohne wirklich nennenswerte Höhepunkte. Freunde skandinavischer Kriminalfilmunterhaltung werden sicher halbwegs zufriedenstellend bedient, aber ein Muss ist dieser Thriller nicht.



Christian Lukas


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