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Die Legende von Aang   

Die Legende von Aang
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Original: The Last Airbender   (USA, 2010)
Laufzeit: 99 Min. (PAL)
Studio: Paramount HE
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Noah Ringer, Dev Patel, Nicola Peltz, Jackson Rathbone
Format: 2,35:1
Ton: DD 5.1 Deutsch, Englisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Extras: Gag Reel, Hintergrundstory
Preis: ca. 12 Euro
Wertung: 2-/ 2-/ 3 (Bild/Ton/Extras)


"Und niemand redet mit Topfpflanzen!"

Einst herrschte Friede unter den Nationen der Luft, des Wassers, der Erde und des Feuers. Das Gleichgewicht hielt der Avatar, der einzige Mensch, der die Fähigkeit besaß, alle Elemente zu kontrollieren. Doch eines Tages verschwand er spurlos – und die Nation des Feuers begann einen Krieg um die Macht. Einhundert Jahre nach seinem Verschwinden jedoch entdecken die junge Wasserbändigerin Katara und ihr Bruder Sokka einen Jungen – der niemand anderes ist als besagter Avatar. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise, das alte Gleichgewicht der Mächte wieder herzustellen. Vor allem aber Zuko, der junge Fürst der Feuernation, versucht dies zu verhindern. Er will den Avatar gefangen nehmen und seinem Vater übergeben, einem Vater, der ihn vor Jahren verstoßen hat.

Mit „Das Mädchen aus dem Wasser“ und dem seltsamen Ökohorroresoteriktrip „The Happening“ hat sich der einst als Wunderkind geliebte M. Night Shyamalan aus dem Hollywood-Olymp hinauskatapultiert. Doch: „Die Legende von Aang“ ist wirklich nicht schlecht. Er mag kein Meisterwerk sein, aber er ist auch keine Zeitverschwendung. Niemand sieht tote Menschen, Dialoge werden nicht geflüstert, niemand redet mit Topfpflanzen (wer diese Spitze nicht versteht, hat „The Happening“ nicht gesehen). Die Effekte sehen sehr schön aus, das Design ist mit Bedacht erstellt worden, die jungen Hauptdarsteller machen ihren Job gut, also: Wer einen netten Fantasy-Film sehen möchte, ist hier richtig. Übrigens: „Die Legende von Aang“ ist die Verfilmung der US-Animeserie „Avatar – Der Herr der Elemente“, wobei Shyamalan im Vergleich zur Serie einige Veränderungen vorgenommen hat, die zu beleuchten allerdings den Fanseiten vorbehalten bleiben sollen.

BILD

Die Legende von Aang

Die DVD zeigt eine sehr schön ausgewogene Schärfe, wenngleich das Bild an einigen besonders effektlastigen Stellen zu einem leichten Flimmern neigt. Woher dieses leichte Flimmern kommt, lässt sich nicht genau sagen. Die Farben sind sehr schon austariert, auch wenn die beim Blauling, so zumindest heißt es in vergleichenden Kommentaren, wohl merklich kräftiger wirken. Diese Kritik jedoch bezieht sich auf die DVD und die bietet ein der Produktion angemessenes buntes Treiben auf dem Bildschirm.

TON

Die Legende von Aang

Ordentlich präsentiert sich der DD 5.1-Ton. In Bezug auf die Effekte sei allerdings angemerkt, dass der Ton ein wenig so klingt, als würde er mit angezogener Handbremse übers Bild jagen. Will heißen: Der Ton ist sehr gut, aber es bleibt beim Vergleich dieser recht großen Produktion mit anderen Großproduktionen das Gefühl, als ob mehr drin gewesen wäre.

EXTRAS

In den Special Features wird über die Geschichte des Avatars berichtet. Die Serie, auf die der Film basiert, ist in Deutschland auf Nick zu sehen. Obschon sie im Allgemeinen als Anime bezeichnet wird, handelt es sich dennoch um eine US-Produktion. Dazu kommen ein paar entfernte Szenen und eine Gag Reel. Für eine Big-Budget-Produktion von einem Regisseur, der durchaus als Filmfreak bekannt ist und der gerne über seine Arbeit berichtet, ist das überraschend übersichtlich.

FAZIT

Der ganz große Wurf ist "Die Legende von Aang" nicht geworden, als Fantasy-Streifen für die ganze Familie aber hinterlässt er einen ganz ordentlichen Eindruck.



Christian Lukas


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