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Darkest Hour   

Darkest Hour
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Original: Darkest Hour a.k.a Фантом   (USA/Russland, 2011)
Laufzeit: ca. 85 Min. (PAL)
Studio: 20th Century Fox HE
Regie: Chris Gorak
Darsteller: Max Minghella, Emile Hirsch, Rachael Taylor, Joel Kinnaman
Format: 2.40:1 Widescreen (16:9)
Ton: DD 5.1 Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch
Extras: -
Preis: ca. 15 Euro
Wertung: 2+/ 2+/ 6 (Bild/Ton/Extras)


"Der Invasion geht die Puste aus"

Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max Minghella) wollen in Moskau eine Geschäftsidee verkaufen. Die beiden Programmierer und Startup-Unternehmer werden allerdings von dem Schweden Skyler (Joel Kinnaman) um ihre Idee betrogen. Frustriert ziehen sie sich in einen Nachtclub zurück, wo sie die Amerikanerinnen Natalie (Olivia Thirlby) und Anne (Rachael Taylor) kennenlernen. Doch in dem Moment, in dem der Trip zumindest auf einer privaten Ebene ein Happy End nimmt – gehen in Moskau die Lichter aus und eine außerirdische Invasion nimmt ihren Anfang.

„Darkest Hour“ ist über weite Strecken ein recht ansehnlicher Alien-Invasionsfilm. Die Idee, dass die Außerirdischen nicht in Raumschiffen kommen, sondern in Form einer höher entwickelten Technologie, die quasi aus purer Energie besteht, ist ebenso originell wie der Einsatz der Spezialeffekte: Die sind nicht nur auf den großen Rumms ausgerichtet, sondern entwickeln eine sehr eigene, teils Furcht einflößende Ästhetik. Dass die Charaktere etwas stereotyp daher kommen, ist weit weniger tragisch als der Spannungseinbruch gegen Ende des Filmes. Während die erste Stunde recht zügig vergeht, wissen die letzten 25 Minuten nicht wirklich zu überzeugen. Die Story stolpert über einige Unglaubwürdigkeiten (innerhalb der in sich durchaus plausiblen Filmwelt), nach einer Tour de Force für die einzelnen Charaktere mündet die Handlung in einen simplen Actionshowdown.

BILD

Darkest Hour

Der ist gut gelungen. Viele Szenen spielen in der Nacht. Und was soll man sagen: Weder gibt es Blockbildungen noch gehen Details in dunklen Bereichen verloren. Die Arbeit ist an sich vorbildlich gelungen, vielleicht sogar etwas zu gut, denn ein überraschend schlechter Spezialeffekt zum Ende des Filmes hin (eine an sich simple Greenscreen-Sequenz ohne großes digitales Gedöns) wird durch das sehr klare Bild als solcher Effekt leider als solcher erkannt.

TON

Darkest Hour

Was für das Bild gilt, gilt auch für den Ton. Der wird sehr effektiv eingesetzt, gerade in den Angriffsszenen kommt ein Gefühl der permanenten Bedrohung auf, es entsteht ein regelrechter Klangkegel, in dem man als Zuschauer sitzt. Der eine oder andere Blick über die Schulter kann da nicht schaden. Nur für den Fall...


EXTRAS

Jawiewowas? Das ist eine echte Überraschung. Eine negative Überraschung, um genau zu sein. Auf der zur Rezension vorliegenden - einfachen - DVD gab es nämlich keine Extras.

FAZIT

"Darkest Hour" ist nicht die Neuerfindung des Invasionsfilmes. Aber trotz des eher enttäuschenden Showdowns und einem drastischen Tempoeinbruchs im letzten Akt bleibt ein nettes Actionfilmchen für einen ebenso netten (wie anspruchslosen) DVD-Abend.



Christian Lukas


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